Sonntag, 4. Dezember 2016

plastikfrei update

von Kirsten
Tupper-Schüssel nach jahrelangem Gebrauch


Angeregt durch eine Facebook-Diskussion in den Kommentaren unter dem letzten Blogbeitrag musste ich noch mal neu überlegen, was mit dem aussortierten Plastik in meinem Haushalt passieren soll. Wegwerfen oder verschenken?
Für das Verschenken spricht natürlich der Gedanke, dass Verschwendung und Müllerzeugung sich nicht mit sozialer Verantwortung und Ökologie vereinbaren lassen. Warum brauchbare Gegenstände wegwerfen, wenn sich jemand Anderes darüber freuen würde, der es gebrauchen könnte?
Ich hatte dann heute diese Tupper-Dose (obiges Bild) in der Hand.  Sie diente als Aufbewahrungsbehältnis für Heilerde und davor für Henna. Daher erklären sich die Verfärbungen. Die Beschädigungen im Plastik werden durch die Verfärbungen erst richtig sichtbar. Weichmacher können in das, was auch immer diese Dose beherbergt, eindringen. Weichmacher haben eine ähnliche Wirkung wie Hormone. Aber auch kleinste Plastikpartikel können sich lösen und so z. B. in die Nahrung gelangen.
Zurück zum Verschenken-versus-Verschwenden-Gedanken: Wem also soll ich eine solche Dose zumuten? Ich will sie selber nicht aus gesundheitichen Gründen, und dann wäre es irgendwie verantwortungslos, sie jemand Anderem anzudrehen. Diese Dose ist jetzt sichtbar beschädigt und sicher nicht meine schönste Dose, aber das übrige Plastik ist ja nicht gsünder, umweltfreundlicher oder mit weniger Weichmachern belastet, nur weil es (noch) hübsch aussieht.

Fazit für heute: Ja ich kann es verantworten, mein altes Plastik in den Müll zu entsorgen, anstatt es zu verschenken. Ich halte das weder für Verschwendung, noch für umweltfeindlich.

Die Heilerde hat ein neues Zuhause gefunden in einem Glas für Seitan - da wird sie jetzt eine Weile verweilen.

Und das ist die neueste Anschaffung: Buchenholzbrettchen zum Schneiden von Zwiebeln & co. Links noch ungeölt, rechts nach der liebevollen Behandlung mit Frotteelappen und Olivenöl. 4 Brettchen, das Stück zu 2 € bei Karstadt. Die Plastikbrettchen waren schon reich an Rillen und Riefen und haben das Zeitliche gesegnet.

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