Sonntag, 12. Juni 2016

Kurzkritik vegan

von Kirsten


Gestern auf dem MPS (Mittlelalterlich Phantasie Spectaculum) in Dortmund musste ich mich auf die Suche nach dem veganen Speiseangebot machen, weil mich der Hunger ereilte. Was auf den Märkten so alles offeriert wird, ist von höchst unterschiedlicher Qualität. "Der vegane Erik" hatte zwar nur zwei Gerichte auf der Karte, und ich habe das Cous-Cous mit Minzsoße genommen, aber dafür war es mega lecker - gut aber nicht überwürzt, sättigend, aber nicht fetttriefend. Erfreulicherweise ist auch das Verpackungsmaterial biologisch abbbaubar. An den anderen Ständen habe ich Spätzle mit Linsen und vegane Crèpes gekostet. Die Kombination Linsen und Spätzle ist deftig und kalorienhaltig, und das ist auch schon der Gesamteindruck, das heißt es fällt bei mir in der Bewertung wegen Fantasielosigkeit durch. Die Crèpes wurden in der veganen Version mit Buchweizenmehl zubereitet, wodurrch sie sehr schwer und trocken waren. Warum man alles Vegane mit schwerem Mehl zubereiten muss, ist mir nicht ganz klar. Es hätte gereicht, Milch und Eier wegzulassen bzw. zu ersetzen.

Immerhin bieten viele Stände schon einen Teil ihrer Speisekarte in vegan an. "Der vegane Erik" verdient alle meine zehn erhobenen Daumen. Auf anderen Märkten war das Veganangebot wesentlich geringer und schechter als auf dem MPS. Hingegen finden sich immer und zuhauf ganze Schweinchen am Spieß. Auch der Ledergeruch an vielen Ständen ist für meine Nase eine Belastung.