Donnerstag, 29. Dezember 2016

Büchertausch

von Kirsten



Auf Facebook hat mich ein Aufruf zum Büchertausch erreicht. Dazu muss man unter das Posting ein "Like" setzen und nimmt schon teil. Von demjenigen, der das Posting in seinem Profil stehen hat, erhält an eine Adresse, an die man ein Buch seiner Wahl schicken kann - kann gebraucht, muss aber in guten Zustand sein. Dann kopiert man das Posting, setzt es ins eigene Profil, schickt einen Erklärungstext an die Leute, die ein "Like" darunter gesetzt haben, nennt ihnen die Adresse desjenigen, dessen Post man selber geliket hat, damit sie an  ihn  / sie ein Buch schicken, und erhält so hoffentlich in wenigen Tagen 1 - 88 Bücher. Mal sehen.

Ich habe mich für Kathy Reichs entschieden. Das Buch fand ich spannend und habe es gerne gelesen. Jetzt soll es jemand anderen erfreuen. Morgen geht es zur Post.


Montag, 26. Dezember 2016

plastikfreie Weihnachtsgeschenke

von Kirsten 

 
Getöpfertes Milch- & Zucker-Set aus Portugal

Telefon? Uhr? Jedefalls aus Blech vom Hafenweihnachtsmarkt in Düsseldorf

Kerzen zum Selbermachen auf Sojabasis, ohne Bienenwachs - also vegan - und ohne schädliches Parrafin.

In das Studium eines Buches vertiefter Keramikengel mit Rostoptik



Dieser metallene Engel bewacht eine Keramik-Seifenschale

Dienstag, 20. Dezember 2016

Weihnachtsschmuck

von Kirsten

 

Dieser Weihnachtsschmuck darf in keinem gut sortierten Literatenhaushalt fehlen - Bücherstapelbaumanhänger. Natürlich aus Glas. Ergattert auf dem Weihnachstmarkt.

Freitag, 16. Dezember 2016

Plastik nervt - Seegras rockt

von Kirsten 

 
Bei der Aufbewahrung von Dingen im Haushalt geht es nicht nur um Lebensmittel und Putzutensilien. Auch sowas wie zwei Reisetaschen müssen schick verstaut werden. Bisher hatte ich auf dem Zwischenboden im Schlafzimmer eine Plasikkiste stehen. Bei IKEA habe ich diesen Korb aus Seegras für 20 € gefunden. Er könnte auch als Wäschekorb dienen, aber ich habe schon einen aus Metall. Die Ränder kann man in den Korb einklappen zum Verkleinern. Dann wär´s ein prima Handarbeitskorb.



Bei all den plastikfreien Neuanschaffungen war mir dann mal nach einer Bestandsaufnahme zumute. Das hier sind meine Rühr-, Quirl-, Löffel-, Pfannenwend- und Teekochutensilien. Sieht doch gar nicht schlecht aus? Wirlich neu sind nur das Teesieb aus Baumwolle für kleines Geld aus dem Teeladen und das kleine Sieb ganz rechts, welches tatsächlich ein Plastiksieb ersetzt hat. Die meisten großen Kochlöffel waren schon vorhanden, und nur wenige hatten Plastikgriffe. So konnte ich reduzieren und musste nichts neu kaufen.

Das ist mein Federmäppchen. Mein altes aus Leder ist abhanden gekommen. Auf einem Kreativmarkt konnte ich diese südamerikanische Handarbeit erwerben.

Bei Maison du Monde in Bochum gibt es viele interessante Accessoires, aber nicht wirklich alles ist nützlich, sinnvoll oder gar in guter Qualität. Diese Metalldose für den Zucker ist aber dekorativ und praktisch....

... mit einer Klappe vorne für den Teelöffel Zückerchen direkt in die Kaffeetasse....

... und einer großen Klappe für den Zuckerberg (nee nicht den von  Gesichtsbuch) in den Pudding oder so. Aufbewahrungssachen können ja auch hübsch aussehen. Der Holzlöffel vom Weihnachtsmarkt war nur 2 €.


Mittwoch, 14. Dezember 2016

ein Koffer für die Seife

von Kirsten




Heute war ich wieder mal unterwegs, um die Entplastifizierung des Haushalts weiter voran zu treiben. Dabei sollen die Sachen möglichst auch noch vegan sein, aber das erschwert die Suche etwas. Ich habe eine Liste, mit Dingen, die in nächster Zeit auf plastikfrei umgestellt werden sollen, und arbeite sie langsam ab. Einige Dinge haben Zeit, weil sie noch nicht verschlissen sind, wie zum Beispiel meine Zahnbürste. Bei Rossmann konnte ich meine Liste verkleinern.


Essigessenz wird dem Putzwasser zugesetzt und ergibt Essigreiniger. Er ist in einer Glasflasche, nur der Drehverschluss ist aus Plastik. Essenz muss allerdings verdünnt werden im Gegensatz zu fertigem Essigreiniger, also produziert man auf die Weise weniger Verpackungsreste. Die Zitronensäure dient ebenfalls als Grundage für Reinigunsmittel. Ich muss mich noch schlau machen, wie genau man sie verwendet. DieVerpackung ist 100 % Papier, außen und innen.

Die Nagelbürste aus Olivenholz war mit 8 € das teuerste Teil, und sicher bekommt man Nagelbürsten wesentlich billiger, aber ich wollte unbedingt diese, weil sie so edel aussieht. Die Bürste rechts ist zum Schrubben der Dusche etc. gedacht. Eine Information zu den Borsten war nicht verfügbar. Die orangefarbene Verpackung sollte wohl eine Produktreihe markieren, aber aus dieser Reihe war die Bürste das einzige papierverpackte Teil; alles andere war in reichlich Plastik eingesperrt.

Und endlich habe ich auch Taschentücher in Papierverpackung gefunden. Es gibt nicht mal eine Plastiklasche an der Stelle, wo man die Tücher herauszieht. 80 Stück für 90 ct sind nicht das Günstigste. Die Biomüllbeutel sollen bald die Plastikmülltüten ersetzen, aber dazu muss erst ein passender Eimer her.
Die Taschentücher sind quadratisch, 20 cm breit. Für unterwegs nicht praktisch, da sie nicht gefaltet sind. Müsste man dann vorher erst machen und z. B. in eine Stofftasche umpacken. Reißfest sind sie aber.

Die Seife wird ein Weihnachtsgeschenk und kommt in diese Teddybärenmetallköfferchenseifenschale. Die gab´s nicht bei Rossmann.


Rechnung: 
Essigessenz 1,30 €, Zitronensäure 2,70 €, Nagelbürste 8 €, Schrubb-Bürste 2 €, Müllbeutel 1,30 €, Seife 60 ct, Taschentücher 90 ct, zusammen ca. 17 € (Preise leicht gerundet).
Zwischenfazit für heute:
Bei den Reinigern erwarte ich auf Dauer eine Preisersparnis, weil sie nicht pur verwendet werden.
Vegan und plastikfrei ist bei den Bürsten schwierig, weil Naturholzbürsten oft Tierhaare haben. Ich meine allerdings, dass es den Tieren auch hilft, wenn weniger Plastik in der Umwelt landet, deshalb bin ich an dieser Stelle zu einem Kompromiss bereit.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Fleisch und Plastik

von Kirsten 

 
Der Enkel wird 1 Jahr alt und da muss ordentlich Fleisch auf den Tisch. Jedenfalls haben sogar die Karnivoren unter den Geburtstagsgästen nicht gemeckert ob der Zutatenliste ...

... welche besteht aus 200 gr Reiswaffeln, 3 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 11/2 Tuben Tomatenmark, 700 ml Wasser, 2 Päckchen Knorr für Hackbällchen

Für dieses Gebilde aus Mett musste kein Igel sterben:

Waffeln zerbröseln.
Wasser und Tomatenmark verrühren.
2 Zwiebeln und Knovi fein hacken.
Tomatenwasser und Waffeln vermischen, Knorr-Pulver, Zwiebeln und Knovi dazu geben und verrühren

Die kleine Zwiebel quer zur Ringrichtung zu Stiften schneiden für die Stacheln. Als Augen setzt man ein, was gerade da ist - Oliven, Möhren, Kartoffelstückchen, Gürkchen,...
(Rezept für 8 Personen)


Spüllappen aus Baumwolle gefunden bei Zeeman. In dem Laden kaufe ich so gut wie nie ein, aber heute kam ich zufällig daran vorbei und habe diese Baumwolltücher enteckt, den Viererpack für 2 €, also 50 ct das Stück. Und was hat das mit Plastik zu tun? Die Fasern von synthetischen Geweben wandern beim Waschen ins Wasser und entkommen als Mikroplastik den Klärwerken, schwimmen im Meer und verseuchen Wasser, Boden und Tiere. Meine Mikrofaser-Tücher weden jetzt sukzesssive ausgetauscht. Verpackt waren sie übrigens nur mit einer Papierbanderole. Vorbildlich.

Und weil der Tag bis abends so gut verlaufen war, kam dann noch ein Nikolaus-Geschenk von der Schwiegermama - ein Paket mit ganz tollen veganen Leckerschmeckerlies, als da wären Schokopudding, Salatsoße, Brotaufstrich und meine geliebten Spekulatius.

Sonntag, 4. Dezember 2016

plastikfrei update

von Kirsten
Tupper-Schüssel nach jahrelangem Gebrauch


Angeregt durch eine Facebook-Diskussion in den Kommentaren unter dem letzten Blogbeitrag musste ich noch mal neu überlegen, was mit dem aussortierten Plastik in meinem Haushalt passieren soll. Wegwerfen oder verschenken?
Für das Verschenken spricht natürlich der Gedanke, dass Verschwendung und Müllerzeugung sich nicht mit sozialer Verantwortung und Ökologie vereinbaren lassen. Warum brauchbare Gegenstände wegwerfen, wenn sich jemand Anderes darüber freuen würde, der es gebrauchen könnte?
Ich hatte dann heute diese Tupper-Dose (obiges Bild) in der Hand.  Sie diente als Aufbewahrungsbehältnis für Heilerde und davor für Henna. Daher erklären sich die Verfärbungen. Die Beschädigungen im Plastik werden durch die Verfärbungen erst richtig sichtbar. Weichmacher können in das, was auch immer diese Dose beherbergt, eindringen. Weichmacher haben eine ähnliche Wirkung wie Hormone. Aber auch kleinste Plastikpartikel können sich lösen und so z. B. in die Nahrung gelangen.
Zurück zum Verschenken-versus-Verschwenden-Gedanken: Wem also soll ich eine solche Dose zumuten? Ich will sie selber nicht aus gesundheitichen Gründen, und dann wäre es irgendwie verantwortungslos, sie jemand Anderem anzudrehen. Diese Dose ist jetzt sichtbar beschädigt und sicher nicht meine schönste Dose, aber das übrige Plastik ist ja nicht gsünder, umweltfreundlicher oder mit weniger Weichmachern belastet, nur weil es (noch) hübsch aussieht.

Fazit für heute: Ja ich kann es verantworten, mein altes Plastik in den Müll zu entsorgen, anstatt es zu verschenken. Ich halte das weder für Verschwendung, noch für umweltfeindlich.

Die Heilerde hat ein neues Zuhause gefunden in einem Glas für Seitan - da wird sie jetzt eine Weile verweilen.

Und das ist die neueste Anschaffung: Buchenholzbrettchen zum Schneiden von Zwiebeln & co. Links noch ungeölt, rechts nach der liebevollen Behandlung mit Frotteelappen und Olivenöl. 4 Brettchen, das Stück zu 2 € bei Karstadt. Die Plastikbrettchen waren schon reich an Rillen und Riefen und haben das Zeitliche gesegnet.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Entplastifizierung

von Kirsten
 
Kaffeefilter aus Porzellan von Tchibo für 9 €

 Die Entplastifizierung der Wohnung geht weiter. Angeregt durch einen Beitrag bei Planet Wissen "Leben ohr Plastik: ein Sebstversuch" der wiederum  auf den Film Plastic Planet zurückgeht, habe ich angefangen, das Plastik in meiner Wohnung aufzuspüren und gegen plastikfreie Alternativen auszutauschen.
Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich gar nicht viel Plastik in meiner unmittlebaren Umgebung habe, denn ein Faible für Kunststoff habe ich nun wirklciih nicht, sind doch Optik und Haptik von Naturstoffen ungleich besser.

Plastiktüten beim Einkauf kamen für mich noch nie infrage. Ich bin immer schon mit Stoffbeuteln in den Supermarkt gegangen. Diese kleinen Tütchen beim Frischgemüse - ich muss es zugeben -  habe ich hin und wieder allerdings doch genommen, aus dem einfachen Grund, dass ich manchmal unvorbereitet einkaufen gehe und dann nicht weiß wohin mit den losen Zwiebeln und Paprika.
Auf dem Weg in ein plastikärmeres Leben muss man da anfangen, wo es praktikabel ist.  Die Tüten beim Gemüse brauche ich nun nicht mehr, seit ich Ministoffbeutel mitnehme, auf die dann die Aufkleber von der Waage kommen. Ein zusätzlicher Korb schützt empfindliches Obst und Gemüse.

Immer wieder stellt sich jetzt auch de Frage: Wegwerfen oder verschenken. Wenn man selber den eigenen Lebensstil ändert, möchte man eigentlich anderen Menschen nicht mehr zumuten, in Plastik zu leben. Also habe ich etliche Teile tatsächlich in den Müll gegeben. Dazu gehörten etwa zerkratzte Tupperschüsseln. Durch die Beschädigungen von jahrelangem Gebrauch können sich immer weitere Plastikteilchen ablösen und in die Nahrung gelangen. Meinen Plastik-Wäschekorb hingegen habe ich verschenkt, weil er noch funktionsfähig ist.

Der Wäschekorb aus Weide war dann auch der größte Posten auf meiner Zu-ersetzen-Liste. Das waren 60 €. In der Küche kann ich vieles austauschen, was mich nichts extra kostet. So werden Gläser für Suppe, Marmelade, Brotaufstriche umfunktioniert zu Vorratsbehälter und Gewürzgläschen. Im Teeladen habe ich neulich eine Blechdose geschenkt bekommen. Sie war wohl für den Verkauf nicht mehr schön genug, aber meinem Roggenvollkornmehl, das diese Dose jetzt beherbergt, ist das wurscht.

Manche Sachen gibt es in meinem Haushalt sogar doppelt wie zum Beispiel das Küchensieb - eines aus Plastik und eines aus Edelstahl.. In dem Fall werde ich nur reduzieren und nicht neu anschaffen. Auch sind schon viele hölzerne Löffel vorhanden. Die Plastikversionen sind im Müll gelandet. (Gleiches Problem wie bei den o.g. verkratzten Schüsseln.)

Mein Fazit für heute: Es ist mehr Plastik in meiner Wohnung als ich geahnt hatte. Das merkt man erst, wenn man mal alles zusammenzählt.

Dekorative Blechdosen mit Belüftungslöchern für Zwiebeln und Knoblauch von Maison du Monde

Weide statt Plastik. Dieser Korb wird am Ende seines (hoffentlich langen) Lebens in den Kompost wandern, aber auch im Meer würde er keinen Schaden anrichten.

Seitan aus dem Glas, Brotaufstriche in sehr dekorativen Einmachglässchen, die sicher im Gewürzschrank landen werden, Bratlinge in der Papiertüte, Chutney im Glas  alles veagn un Bioqualität. Ich freue mich, wenn ich Verpackungen ohne Plastik finde, aber das ist nicht immer ganz einfach. Rewe hat da mittlerweile beachtenswert aufgeholt.