Mittwoch, 4. Januar 2017

plastikfrei geht weiter

von Kirsten
Messbecher aus Metall gekauft in Mettmann für 11 €

Ich arbeite immer noch meine Liste ab mit den anzuschaffenden Gegenständen in meinem Haushalt, die durch plastikfreie Sachen ersetzt werden müssen. Manchmal sind es Neuanschaffungen, wie der Brotbehälter. Er soll die bisher üblichen Plastiktüten ersetzen, sodass das Bäckerbrot direkt oder mit Papier in diese Dose gelget werden kann. Manchmal ersetzen sie tatsächlich Plastikgegenstämde wie der Messbecher. Da das Plastik mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, ist es mir wichtig, das auszutauschen.

Und dann finden sich immer wieder Sachen, die überraschend günstig sind. Der Eimer war ein Angebot - 50 % reduziert. Man muss auch mal Glück haben.

Und warum Haushaltsgegenstände aus Plastik austauschen, wenn sie noch in Ordnung sind? Macht es Sinn, zunächst mehr Müll zu produzieren? Könnte man die Sachen nicht verschenken?
Einer der für Mensch und Umwelt problematischen Stoffe in Kunststoffen ist Bisphenol A. Er wirkt im Körper hormonähnlich, und die Langzeitfolgen sind noch nicht hinreichend erforscht. Besonders ungünstig ist es, wenn Plastikgegenstände mit Lebensmitteln oder direkt mit dem Körper in Kontakt kommen, also Geschirr oder Babyflaschen zum Beispiel. Es kann durchaus Sinn machen, die Sachen in den Müll zu geben.

Bis jetzt produzierten wir in einem Zwei-Personen-Haushalt pro Woche gut zwei Gelbe Säcke mit Verpackungsmüll. Durch das große Ausmisten ist jetzt erst mal mehr Müll angefallen, allerdings haben sich die Umverpackungen durch  möglichst plastikfreies Einkaufen reduziert, sodass die Menge unterm Strich gleich geblieben ist. Ich bin gespannt, ob sich das jetzt bald reduzeiren wird.

Metallener Putzeimer gekauft in Bochum für 7 €

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