Samstag, 7. Januar 2017

plastikfreie Kosmetik

von Kirsten
Das sind die Zutaten füt Zahnkrem: Kokosöl (Supermarkt), Kukuma (Gewürzregal Supermarkt) und Birkenzucker (Apotheke).

Zahnkrem ohne PLastikverpackung zu bekommen ist nicht so einfach. Ich habe mir bei www.monomeer.de Zahnputztabletten bestellt, die dann ohne Umverpackung geliefert werden, aber da meine aktuelle Tube aufgebraucht und die Tabletten noch nicht da sind, habe ich heute mal eine Zahnkrem selber gemacht. Das Grundrezept könnte noch erweitert werden durch ätherische Öle oder Schleifmittel wie Lavaerde und Schlämmkreise. Nun - ich hatte es eilig, bin ungeduldig, und ich weiß nicht, wie viel von den Schleifmitteln man nehmen kann, ohne den Zahnschmelz zu beschädigen. Deswegen hier meine superschnelle, supereinfache Version für Ungeduldige.

Es empfiehlt sich, die Zahnkrem nicht mit der Zahnbürste zu entnehmen, um keine Keime hinein zu bringen. Ich habe dafür einen sauberen Teelöffel genommen. Sie schmeckt sehr lecker. Das Kurkuma färbt Speisen appetitlich gelb, aber nicht die Zähne. Man sieht hinterher nicht aus wie ein Biber. 

Und warum Zucker in eine Zahnkrem? Das hat nicht nur geschmackliche Gründe. Birkenzucker - oder Xylit - kann von Bakterien nicht verstoffwechselt werden. Normalerweise läuft das im Mund so: Du fütterst deine Bakterien mit Zucker oder mit Kohlehydraten, die sie in Zucker umarbeiten, dann verstoffwechseln sie das Ganze, sprich: sie machen Pipi & Kacka, und das ist sauer. Und diese Säure zerfrisst deinen Zahnschmelz. Mit Birkenzucker - badummm tsssaaaaaaaaaaa - klappt das nicht. Kein Zucker, kein Bakterien-Pipi &  -Kacka, keine Säure, kein Zahnschmelz kaputt.

1 Esslöffel Kokosöl wird im Topf erwärmt bis es schmilzt.Nicht kochen!

In einem sauberen Glas mischt man 1 Teelöffel Kurkuma und 1 Teelöffel Birkenzucker.

Das flüssige Öl wird dazu gegeben.

Alles umrühren und verschlossen in den Kühlschrnak stellen. Nach ca. 1 Stunde ist die Masse fest.

Und was hat dieses Bild hier zu suchen? Das sind meine Haare nach dem Waschen mit Roggenmehl und Lavaerde. Ich habe das 1:1 gemischt, mit Wasser zu einer samtigen Matschepampe verrührt, und dann damit gewaschen. Anschließend die Haare zuerst im Handtuch, dann an der Luft trocknen lasen OHNE Kämmen, und wenn sie trocken sind, auskämmen. Mittlerweile muss ich nur noch 1x / Woche waschen, weil sich ohne Shampoo die Kopfhaut so reguliert, dass es viel weniger nachfettet.

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