Montag, 3. April 2017

Müll

von Kirsten

 
Zwei schwere Jungs sind angekommen: Emaille-Eimer als Müllbehältnisse, einer für den Gelben und einer für den Restmüll. Wer das Blog hier ein wenig verfolgt, weiß, dass ich  seit Wochen versuche, vor allem den Plastikabfall zu reduzieren. Jetzt reduziere ich mal den Müllbehälter für den Müll. Bisher hatte ich so ein dreiteiliges Riesendings für Gelben, Papier- und Restmüll. Drei Plastikeimer in einer Metallverkleidung mit Tretmechanismus. Aktuell produzieren wir mit 2 Leuten im Haushalt 1 Tüte Restmüll pro Woche. Plastik konnte ich von 4 Tüten / 2 Wochen (also 1 Tüte / Woche und Person) reduzieren auf 1/2 Tüte / Woche und Person. Warum nun den Mülleimer wegwerfen? Die Metallteile des Tretmechanismus sind gerostet, und die Plastikbestandteile riechen selbst nach einer gründlichen Reinigung mit heißem Wasser und Putzmittel noch stark nach gammeligem Plastik. Geruch = Ausdünstung = Einatmen von Mirkoplastikteilchen. Einfach Rechnung, bedenkliche Tatsache. Bei http://www.emaille24.de/  habe ich diese beiden wunderschönen Emaille-Eimer entdeckt. Emaille ist säure-, laugen- und hitzebeständiges Schmelzglas und bei richtiger Pflege unglaublich langlebig. Für gut 24 € / Stück und mit ein bisschen Glück werde ich nie wieder einen Mülleimer neu kaufen müssen. Die Reinigung ist kinderleicht: Mit feuchtem Lappen und etwas Kernseife abwischen, mit klarem Wasser nachwischen - fertig. Kein Geruch, kein Dreck. Für den Restmüll verwende ich eine Tüte aus kräftigem braunen Papier, das als Biotonnen-Papier verkauft wird. Die noch im Schrank vorhandenen Plastiktüten werden für den Gelben Müll gebraucht. Ich hoffe, eines Tage keinen Gelben Müll  mehr zu produzieren. Hoffen darf man ja ....                              

So kamen die Eimer an: Pappkarton mit viel Papierfüllmaterial. Ich hatte in meiner Mail für die Bestellung angegeben, dass ich keine Plastikumverpackung oder Plastikfüllmaterial wünsche. Tatsächlich hatten sie viel Papier und Kartonage verwendet, um die Eimer zu verpacken.
Trotzdem kam noch viel von diesen kleinen Schnipseln an, und weil ich keine Information hatte, aus welchem Material sie waren, musste ich sie im Gelben Sack entsorgen. (Mittlerweile gibt es Füllmaterialien aus Stärke, die in den Kompost dürfen, liebe Firmeninhaber.) 


Die obligatorische Luftpolsterfolie musste es dann auch noch sein. Alles in allem einen viertel Gelben Sack voll, obwohl schon hauptsächlich Papier und Pappe verwendet worden war.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke, dass du deinen veganen Senf dazu gibst. Dein Kommentar wird in Kürze freigeschaltet.