Samstag, 22. April 2017

Taschentücher und mehr

von Kirsten
 
Den Alltag entplastifizieren soll nicht einfach bedeuten, dass man wahllos alles an Plastik wegwirft. Es geht immer auch um Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Aus diesem Grund habe ich mich jetzt mit Stofftaschentüchern ausgestattet. Nicht nur, dass man eine Menge Geld sparen kann, es schont auch die Umwelt. Die ersten Stoffies habe ich im Laden für 1 € / Stück im Angebot erwischt. Die Herrentaschentücher fand ich besser, weil sie viel größer sind. Außerdem stehe ich nicht so sehr auf diese Stickereien, die die Damentaschentücher meistens haben. Später bin ich dann im Gebrauchtwarenladen fündig geworden, wo sie Taschentücher noch in der Originalverpackung - also komplett ungebraucht - hatten. Die mit Monogramm waren für 50 ct zu haben. Stört mich jetzt eigentlich auch nicht. Morgens nehme ich ein frisches aus dem Schrank, abends kommt es in die Wäsche und wird einmal pro Woche in der 60°-Wäsche bei den Handtüchern mitgewaschen. Wenn ich Lust und Zeit habe, sie zu bügeln, werden sie gebügelt, wenn nicht, dann nicht.

Ebenfalls im Gebrauchtwarenladen konnte ich einen Gläseröffner aus Edelstahl für 6 €, zwei Flaschenöffner aus Holz und Metall für je 1 € und einen in Fischform aus Holz erwerben. Meinen aus Plastik habe ich dort abgegeben. So wird nichts verschwendet, und ich bin mein Plastik los. Der Fisch wird wahrscheinlich ein Geschenk.

Den kaputten IKEA-Plastikschuhanzieher habe ich ausgetauscht gegen einen richtig schicken aus Emaille. Die Firma Riess stellt echt superschöne Sachen her.

Nochmal Riess - eine Seifenschale mit Abtropffunktion, damit die Seife nicht im Nassen schwimmt.

Und weil heute Samstag war und ich nicht viel zu tun hatte, konnte ich aus dem Papierfüllmaterial aus dem Postpaket lustige Einkaufszettel basteln.

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